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AN(GE)DACHT

Die Adventszeit beginnt. Sehnsüchtig nach der erhofften Geborgenheit blicken wir auf die kommenden Wochen. Auch in diesem Jahr stellt sich wieder die Frage: Wie wird Weihnachten werden? – Aber Weihnachten kommt! Gott möchte uns durch seinen Sohn nahe sein. Und so wird auch die Adventszeit uns dahin leiten wollen. Und in der oft glänzenden Ausstattung dieser Tage möchte ich Sie einladen einmal folgendes auszuprobieren: Zünden Sie im Zimmer nur eine einzige Kerze an. Die elektrische Fensterdekoration bleibt aus. Dann verstehen wir ein wenig von dem, was der Advent will und ein philippinisches Märchen uns mit auf den Weg geben will: Ein König hatte zwei Söhne. Weil er sich nicht entscheiden konnte, welcher von den beiden sein Nachfolger werden sollte, gab er den beiden eine Aufgabe. Er drückte jedem fünf Silberstücke in die Hand und sagte: „Kauft mit diesem Geld etwas, mit dem ihr die große Halle in unserem Schloss ganz und gar füllen könnt. Womit, das könnt ihr selbst entscheiden.“


Die Brüder machten sich auf den Weg. Der ältere erreichte ein Feld, auf dem die Arbeiter Zuckerrohr ernteten. Das Stroh des Zuckerrohrs ließen sie auf dem Feld liegen. Da hatte der Königssohn eine Idee: „Mit diesem nutzlosen Stroh kann ich die Halle meines Vaters füllen. Und es kostet so gut wie nichts.” Mit den Arbeitern vereinbarte er, dass sie das ausgedroschene Zuckerrohr in die Halle des Schlosses bringen sollten. Als sie gefüllt war, ging er zum König und sagte: „Die Halle ist voll, Vater. Auf meinen Bruder brauchen wir nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger.” Der König antwortete: „Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten.”


Bald kam auch der jüngere Sohn. Das Zuckerrohr ließ er aus der Halle entfernen und stellte eine Kerze mitten in den leeren Saal. Als er sie anzündete, füllte der Kerzenschein die Halle bis in den letzten Winkel.
Der König sagte: „Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Stroh zu füllen. Du aber hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt.“


Wenn unser Leben ein Raum wäre, den wir zu füllen haben, womit würden wir ihn füllen? Bis zum Rand mit Nutzlosem und Überflüssigem?


Die Adventszeit lädt uns ein, unseren Lebensraum von allem Überflüssigen leer zu räumen und ein Licht in die Mitte zu stellen. Das Licht der Liebe Gottes. Es wird unser Leben erhellen bis in den letzten dunklen Winkel. Im Namen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.


Ihr Pfarrer Andreas Sureck

 

 

 

Unsere Gottesdienste in Zehren, Dörschnitz und Striegnitz

SONNTAG, 5. DEZEMBER
14.00 Uhr Dörschnitz, Adventsmusik

SONNTAG, 12. DEZEMBER
16.00 Uhr Zehren,  Adventssingen

FREITAG, 24. DEZEMBER
15.00 Uhr Striegnitz,  Christvesper mit Krippenspiel
17.00 Uhr Dörschnitz, Christvesper mit Krippenspiel
17.00 Uhr Zehren, Christvesper mit Krippenspiel

SONNTAG, 26. DEZEMBER
9.30 Uhr Zehren, Gottesdienst

FREITAG, 31. DEZEMBER
15.00 Uhr Dörschnitz, (Abendmahls-)Gottesdienst
17.00 Uhr Zehren, (Abendmahls-)Gottesdienst

SONNTAG, 9. JANUAR
9.30 Uhr Zehren, Gottesdienst

SONNTAG. 16. JANUAR
9.30 Uhr Dörschnitz, Gottesdienst

SONNTAG, 23. JANUAR
9.30 Uhr Zehren, (Abendmahls-)Gottesdienst
mit Kindergottesdienst

SONNTAG, 6. FEBRUAR
9.30 Uhr Zehren, Gottesdienst
14.00 Uhr Dörschnitz
(Abendmahls-)Gottesdienst

SONNTAG, 20. FEBRUAR
09.30 Uhr Zehren, (Abendmahls-)Gottesdienst
mit Kindergottesdienst

SONNTAG, 27. FEBRUAR
9.30 Uhr Dörschnitz, (Abendmahls-)Gottesdienst

 

 

Der Gottesdienst- und Veranstaltungsplan gilt vorbehaltlich der Auflagen der Corona-Pandemie.

 


 

Sämtliche Gottesdienste unseres Schwesternkirchverhältnisses finden Sie in den aktuellen Kirchennachrichten.

  



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