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Stürzt den Weihnachtsmann!

Ein Weihnachtsbild, könnte man auf den ersten Blick meinen. Schaut man aber näher hin, dann entdeckt man: Es ist eher ein AntiWeihnachtsbild. Wieso? Nun, eins nach dem anderen. Lassen Sie uns erst einmal genau hinsehen: Weihnachtsmänner  eine ganze Truppe. Fünf von ihnen sind umgestürzt, zwei liegen sogar übereinander. Ob das daran liegt, dass sie nicht mehr stehen können, weil sie schon seit Anfang September in den Supermarktregalen stehen? Oder hat sie jemand umgestürzt? Stürzt die Weihnachtsmänner! Für eine solche Parole hätte ich große Sympathie. Warum? Dafür gibt es mehrere Gründe:

Erstens sind sie Hochstapler, davon erzählt schon ein alter Witz aus meiner Jugend. Kennen Sie sicher. Wie lautet die Mehrzahl von Nikolaus? Antwort: Weihnachtsmänner. Geben sich also für jemanden aus, der sie gar nicht sind? Für den Bischof Nikolaus? Kaum, denn man könnte sie gar nicht verwechseln: Statt der Bischofsmütze, der Mitra, tragen sie eine Pelzmütze, statt goldenem Bischofsgewand einen roten Mantel, statt eines Bischofsstabs haben sie einen Sack voll Geschenke dabei. Nein, sie haben den Bischof Nikolaus einfach verdrängt, als Schokoladenfigur aus den Regalen, als Symbol aus den Herzen. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, dudelt es aus den Lautsprechern im Kaufhaus oder auf den Weihnachtsmärkten, und wer singt noch Nikolauslieder? Dabei ist der Weihnachtsmann anders als der mehr als 1.600 Jahre alte Nikolaus keine 150 Jahre alt, und letztlich ein Amerikaner. Seit 1931 hat Coca Cola ihn in ihre Farben gekleidet und durch ihre jährliche Werbekampagne weltweit verbreitet.

Zweiter Anklagepunkt: Der Weihnachtsmann ist der, der das Augenmerk auf die Nebensache zu Weihnachten lenkt, wenn auch auf eine wunderschöne Nebensache, auf die Geschenke nämlich. Mit seinem prall gefüllten Geschenkesack lässt er gar nicht mehr den Gedanken daran aufkommen, dass es bei diesem Fest um die Menschwerdung Gottes geht und nicht um ein Geschenkefest.

Dazu passt schließlich und drittens: Greift man nach einem Weihnachtsmann, muss man es vorsichtig tun, ein fester Griff und schon ist er zerquetscht, unter seinem glitzernden, bunten Kleid ist er nämlich hohl. Wie soll sich da ein Verzweifelter, ein Hilfesuchender, gar ein Sterbender dran festhalten können! Genau aber das ist doch die Botschaft von Weihnachten: Christ, der Retter ist da! Einer, der einen hält, an dem man sich festhalten kann. Dafür ist der Weihnachtsmann ein denkbar schlechtes Symbol.

Also, lassen Sie uns den Weihnachtsmann von seinem Sockel stoßen, er ist eine nette, aber bedeutungslose Werbefigur, bestenfalls eine Märchenfigur. Wir sollten mit ihm das tun, wozu er da ist, ihm seine glitzernde Kleidung ausziehen und ihn dann verspeisen.

 

Guten Appetit!

Und ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr

wünscht Ihnen Ihr

Pfarrer A. Sureck

 

 

 

 
Unsere Gottesdienste

 


4. Dezember - 9.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst inZehren

14.00 Uhr
Adventsmusik in Dörschnitz, im Anschluss Kaffeetrinken
 

 11. Dezember
17.00 Uhr   Adventsmusik in Zehren, im Anschluss Beisammensein
 

18. Dezember ab 9.00 Uhr
Seniorenbesuche in den Dörfern der Gemeinde Zehren

24. Dezember - 15.00 Uhr
Christvesper mit Krippenspiel in Striegnitz

17.00 Uhr
Christvesper mit Krippenspiel in Dörschnitz

17.00 Uhr
Christvesper mit Krippenspiel in Zehren

22.00 Uhr
Andacht zur Christnacht
 

25. Dezember - 9.30 Uhr
Festgottesdienst in Zehren
 

26. Dezember - 9.30 Uhr
Festgottesdienst mit Posaunenchor in Striegnitz
 

31. Dezember - 14.00 Uhr
Abendmahlsgottesdienst in Dörschnitz

17.00 Uhr
Andacht zum Jahreswechsel in Zehren
 

8. Januar 2017 - 9.30 Uhr
Gottesdienst mit Wiederholung des Krippenspieles
 

15. Januar - 9.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst  Zehren
 

22. Januar - 9.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst in Dörschnitz

17.00 Uhr
Gottesdienst in Zehren
 

29. Januar - 9.30 Uhr
Gottesdienst in Striegnitz

 

 

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