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Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

Lukas 1,78

 

Viele Fabeln und Geschichten erzählen davon: Gott kommt zu Besuch. Was bewirkt das bei den Menschen? Da gibt es den Bericht von der stolzen Frau, die den armen Bettler immer wieder abweist, weil sie nicht erkennt, dass es Gott ist. Da ist der Mann, dessen schäbige Hütte ihm nicht angemessen scheint, der aber zu alt und schwach ist, sie sauber zu machen; bis ihm ein Unbekannter zur Hilfe kommt, in dem sich schließlich Gott zu erkennen gibt.

Wenn Gott zu Besuch kommt, werden die Verhältnisse überraschend anders. Wenn Gott zu Besuch kommt, ist er unaufdringlich und nachsichtig, stellt keine übertriebenen Ansprüche und äußert keine unerfüllbaren Erwartungen. Er möchte, dass wir aufmerksam bleiben für ihn. Und wir sollen einander so begegnen, wie er uns: in herzlicher Barmherzigkeit, wie ein Sonnenaufgang am Morgen. So singt Zacharias, der Vater Johannes des Täufers, in seinem Loblied über das Kommen Christi.

Der ewige Gott kehrt ein bei den sterblichen Menschen, nimmt sie in ihrer Menschlichkeit wahr und durchschaut ihre Sorge und Trauer. Er wird ihre Finsternis und ihre Todesschatten berühren. Er wird eintauchen in die Verletzlichkeit und Schwäche der Menschen, selbst ein Mensch werden. Diese Menschlichkeit Gottes ist es immer wieder, mit der die Christen der Welt eine Botschaft schenken können, die unerhört und wertvoll ist. Eine Botschaft, die wie keine andere geeignet ist, die Füße auf den Weg des Friedens zurück zu leiten. Dahin, wo wir einander als Gleiche unter Gleichen begegnen. Dahin, wo keiner den anderen übertrumpfen, mit maßloser Größe einschüchtern oder mit Überheblichkeit klein halten muss.

Barmherzig heißt ja: mit barem Herzen. Also das Herz unbekleidet und unverstellt auf der Hand, zum Anschauen und Anfassen für alle. Das bekommen wir Menschen nur sehr selten hin. Niemand lässt sich gern durchschauen oder macht sich angreifbar. Nun aber haben wir ein Vorbild, von Gott selbst, der uns besucht und sein Licht aufgehen lässt in einer dunklen Welt. Er hat uns gezeigt, dass es geht und dass es gut tut.
Lassen Sie uns daran denken in den kommenden Advents- und Weihnachtstagen. Der Gottesbesuch hat uns ein wenig bereiter gemacht, mit dem ungewöhnlichen Guten zu rechnen. Auch gegen den Augenschein. Und wenn wir nun einander besuchen zu den Fest- und Feiertagen, möchte doch ein wenig von diesem Guten auf-scheinen. Das wünsche ich uns.

Frohe und gesegnete Weihnacht und einen glücklichen Anfang im Neuen Jahr!


Das wünscht Ihnen Ihr
Pfarrer A. Sureck

 

 

 

 

 


 

 
 
 
 
Unsere Gottesdienste



Sonntag, 21.01.2018
09.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Zehren
18.00 Uhr Predigtgottesdienst in Dörschnitz

Sonntag, 04.02.2018
10.00 Uhr Gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst im Gemeindesaal in Lommatzsch

  



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