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 Liebe Gemeinde,
2018 wurde uns in der Jahreslosung von Gott gesagt: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Ein Wort des Zuspruchs, des Empfangens, ein Geschenk: wir als Durstige mussten uns nur für Gott öffnen und lebendiges Wasser erfrischte uns. Lebendiges Wasser seiner Gaben und Worte für uns – umsonst, kostenlos, geschenkt.

Die Losung dieses Jahres kommt völlig anders daher. Konnten wir lebendiges Wasser einfach empfangen und dabei eher passiv bleiben, ruft uns diese Jahreslosung zum Tun.

„Suche Frieden und jage ihm nach.“ Dazu fordert uns der Text aus dem 34. Psalm auf. Nicht zurücklehnen, nicht abwarten, sondern aktiv werden: suchen und jagen.

Wer schon einmal etwas Verlorengegangenes gesucht hat, weiß, dass das nicht so einfach und leicht vonstattengeht. Und wer schon einmal einem ganz bestimmten Teil nachgejagt ist, weil er es unbedingt haben wollte, weiß, dass dies mit Anstrengung verbunden ist.

„Suche Frieden und jage ihm nach.“ Das sagt ja aus: es gibt den Frieden schon, er ist greifbar da, wir müssen ihn suchen, um ihn zu finden. Und wenn gesagt ist, wir sollen ihm nachjagen, dann heißt das doch, dass er vor uns liegt. Kurz vor uns oder weit vor uns, das wissen wir alles nicht. Aber es gibt ihn, er liegt vor uns und wir müssen ihm nur nachjagen mit aller Kraft, die wir haben.

Aber, wie jagt man eigentlich Frieden? Wie geht das?

Zu Weihnachten haben wir die Botschaft der Engel gehört: „Friede auf Erden“. In Jesus ist der Frieden gekommen, ganz greifbar. Frieden - Gestalt geworden in der Person Jesu. Gottes Frieden und der Friede unter den Menschen ist in Jesus bereits da. Vielleicht glauben wir nicht so recht, dass es so ist oder trauen diesem Frieden nicht. „Suche den Frieden“, vielleicht suchen wir noch viel zu wenig, blicken noch zu ängstlich, ungläubig und mit zu viel Selbstzweifel auf den Frieden, der in Jesus schon gekommen ist und tun uns aus diesen Gründen schwer mit der Suche. Und daher, seit den Tagen des Psalmbeters die Aufforderung an uns Menschen: Vertraut darauf, lasst euch darauf ein!

Jagt in eurem Leben dem Frieden nach, der in Christus bereits einmal beispielhaft er-schienen ist. Sein Frieden, der auch heute noch immer da ist und der doch so weit vor uns liegt, den wir Menschen also erst noch gewinnen müssen.

Eine gute Möglichkeit auf der Suche nach Frieden unterwegs zu sein ist das Gebet. Dafür zu beten, dass Gott den Geist des Friedens zu allen Menschen sendet, die, in welcher Form auch immer, in Unfrieden mit sich, den Mitmenschen, der Welt leben.

Dafür zu beten, dass sich niemand mit der Gewalt abfindet und die Welt sich immer wieder um Frieden bemüht, die Suche nicht aufgibt, so ergebnislos und lange sie sich manchmal auch hinzieht.  Dafür zu beten, dass wir diesen Frieden bei uns erfahren mögen und ihn weitertragen in Liebe und Hoffnung zu anderen Menschen, die sich ebenso nach Frieden seh-nen.


Es grüßt Sie Ihr

Pfarrer Andreas Sureck


 

Bild: Acryl von U. Wilke-Müller
© GemeindebriefDruckerei.de

 
 
 
 
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SONNTAG, 19. MAI 
9.30 Uhr Predigtgottesdienst

SONNTAG, 26. MAI
9.30 Uhr Gottesdienst mit Taufgedächtnis


 

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