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AN(GE)DACHT

Freut euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freut euch! Der Herr ist nahe!

Philipper 4,4-5b

Liebe Gemeinde!
Er weiß schon, was er zu Weihnachten bekommt. Und sie auch. Eigentlich wollen sie sich seit Jahren nichts mehr schenken. Aber das Lieblingsparfüm und die gute Flasche Single Malt die müssen schon sein. Die gehören ja seit Jahren schon dazu. Die Tochter hat gleich gesagt, dass sie nur Geld möchte. Sie will nach Weihnachten lieber in die Stadt gehen und sich dann selbst aussuchen, was ihr gefällt. Und der Sohn soll am besten mitkommen ins Computergeschäft. Dann kann er genau sagen, was er braucht. Das ist einfacher.

Mich stimmen solche – durchaus praktischen und nachvollziehbaren – Beweggründe für sinnvolles Schenken traurig. Ist nicht Vorfreude die schönste Freude? Und besteht die schönste Weihnachtsfreude nicht aus Vor-Freude auf noch Unbekanntes? Wenn doch schon alle wissen, was sie geschenkt bekommen, worauf freuen sie sich denn dann überhaupt noch? Viel schöner ist es doch, dem anderen Vorfreude zu bereiten. Auf eine noch unbekannte Geste. Auf eine verborgene Überraschung. Auf das Lüften eines gut gehüteten Geheimnisses.

Mit der Geburt Jesu kam auch nicht gleich der Himmel auf die Erde. Es wurden weder alle Probleme behoben, noch wurden alle Kriege beendet. Aber mit Jesu Geburt kam eine Hoffnung in diese Welt. Eine große Vorfreude. Wir sind mit den Problemen unserer Welt, dem Unfrieden unter den Menschen, der Ungerechtigkeit zwischen den Völkern und unserer Hilflosigkeit gegenüber Gewalt und Terror nicht allein. In Jesus hat sich Gott uns zugewandt. Mit dem Mann aus Nazareth begann unser Weg in eine bessere, friedlichere und liebevollere Zukunft, in der keine Tränen mehr fließen und keine Waffen mehr sprechen. Das Reich Gottes ist nahe, aber immer noch im Kommen.

Wir sind also immer noch auf dem Weg. Aber die Vorfreude strahlt in uns und macht uns Mut, immer wieder neue Schritte zu gehen. Jahr für Jahr. Weihnachten für Weihnachten:
Freut euch! Der Herr ist nahe.

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr

 

Ihr Pfarrer Andreas Sureck

 

 

Herzliche Einladung:

 

Bautätigkeiten in Dörschnitz

Endlich ist es soweit. Nach langer Vorbereitung haben die Bauarbeiten an der Dörschnitzer Kirche begonnen. Wie bereits früher berichtet, wird der Außenputz des Turmes erneuert. Zugleich wird sich im Kirchenschiff einiges verändern. In die Kirche wird eine Toilette eingebaut und unter der Orgelempore wird ein Mehrzweckraum errichtet, der unter anderem als Winterkirche dienen kann.

Die Bauarbeiten werden sich eventuell bis in das neue Jahr ziehen. Bis dahin sind die Dörschnitzer zu den Gottesdiensten nach Striegnitz eingeladen. Solange die Kirche nicht genutzt werden kann, werden kirchliche Trauerfeiern in der Trauerhalle auf dem Dörschnitzer Friedhof abgehalten. Erfreulicherweise liegen die Angebote der Baufirmen trotz der Teuerung im Bausektor im Rahmen der Planung. Auch wenn ein großer Teil der Bausumme von der Landeskirche übernommen wird und wir außerdem über das Leader-Programm mit rund 93.000 Euro gefördert werden, müssen wir als Kirchgemeinde einen Eigenanteil aufbringen. Wir bitten Sie darum ganz herzlich um Ihre Spende, damit der Bau zu einem guten Ende gebracht werden kann.

Ihr Pfarrer Andreas Sureck

 

Unsere Gottesdienste in Zehren, Dörschnitz und Striegnitz


SONNTAG, 5. FEBRUAR
9.30 Uhr Zehren
Abendmahlsgottesdienst mit Kindergottesdienst

SONNTAG, 12. FEBRUAR
9.30 Uhr Dörschnitz
Abendmahlsgottesdienst

SONNTAG, 19. FEBRUAR
9.30 Uhr Zehren
Gottesdienst

 

Sämtliche Gottesdienste unseres Schwesternkirchverhältnisses finden Sie in den aktuellen Kirchennachrichten.

  



zu den Veranstaltungen und Gottesdiensten