- Friedhof Striegnitz -

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dörschnitz-Striegnitz

 

 

*     Die Friedhofsordnung und die Friedhofsgebührenordnung für beide Friedhöfe finden Sie auf unserer Seite: Friedhof Dörschnitz

*       Informationen zur Wiederherstellung von Kriegsgräbern auf  

         dem Striegnitzer Friedhof

 

 

Auf unserem Friedhof in Striegnitz sind im Jahr 2000 und 2001 durch ABM-Maßnahmen umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Friedhofsmauer durchgeführt worden.

 

Seit Juni 1999 wurden auf dem Kirchfriedhof Dörschnitz, im Pfarrgelände Dörschnitz und auf dem Friedhof in Striegnitz verfallene Bruchsteinmauern saniert. Die Mauern auf dem Dörschnitzer Friedhof und um das Pfarrhaus Dörschnitz sind fertig. Auf dem Striegnitzer Friedhof ist ebenfalls der größte Teil der verfallenen Mauern, der sich hinter der Kirche befindet, inzwischen fertig gestellt.

Bis Ende September wurden die restlichen Arbeiten in Striegnitz (Putzreparatur, Mauerkrone aufsetzen) fertiggestellt. Die ABM, in der Herr Reiner Haferkorn und Herr Uwe Krebs arbeiteten, wurde noch einmal bis Ende Januar 2002 verlängert. In den verbleibenden Monaten standen dann noch restliche Trockenmauerarbeiten auf dem Friedhof in Zehren an. Wir sind sehr froh, daß sich durch diese Arbeiten das Gesamterscheinungsbild unserer Friedhöfe verbessert und auf Zeit Arbeitsplätze für Menschen aus unseren Gemeinden entstehen.

 

Gräberliste der öffentlich gepflegten Gräber

(§ 5 Abs. 1 des Gräbergesetztes vom 1. Juli 1965 -  Bundesgräbergesetzbl. S. 589)

 

 

 

 

 

 

Gemeinde:                   

Striegnitz

 

Friedhofsträger:

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dörschnitz-Striegnitz

Landkreis:                    

Meißen-Radebeul

 

 

Nr. 31, 01623 Dörschnitz  Tel.: über 035247 /50010

Reg.-Bez.:                   

Dresden           

 

Friedhofsbezeichnung:

Friedhof Striegnitz

Land:                           

Sachsen

 

 

 

 

1. Ausfertigung 

Aufgestellt:  25.9.2001

 

            Siegel

 

Lfd. Nr.

Familien- u. Vorname

Geburtstag

und –ort

Dienstgrad, Truppenteil, Feldpostnummer, Beschriftung der Erkennungsmarke bei  Zivilpersonen Beruf

 Todestag

und –ort

Staatsange-hörigkeit

Name  und Anschrift der Angehörigen

Bezeich-nung der Grablage

Bei  Sammel-gräbern

Größe der reinen Grab-fläche

Grab nach § 1 Abs. 1

Ziffer...

des Gräber-gesetzes

Bemerkungen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

1.         

Eichler,  Julius

5.2.1926 Teplitz-Schönau

Unteroffizier

2.5.1945 nahe  der Kreuzung bei Striegnitz

Deutsch

 

C-1-9

 

2

gefallen 2.5.1945

2.         

Kube, Hinrich Joseph

6.8.1916

Haseldorf

 

Wachtmeister

03.05.1945

Striegnitz

Deutsch

Wolfgang Kube,

D-Rehbach, 56340 Dachsenhausen

C-1-10

 

2

gefallen

3.         

Vorkapic, Milan

8.10.1919

Zivilist

18.6.1945

Serbien

 

C-2-10

 

3

Explosion einer Mine

 

Ende der Liste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiederherstellung Kriegsgräber

 

Seit dem Jahr 1999 liefen die Bemühungen, die vorhandenen oder schon nicht mehr vorhandenen Kriegsgräber  des Striegnitzer Friedhofes in einen akzeptablen Zustand auf der Grundlage der entsprechenden rechtlichen Regelungen zu versetzen.

Auf dem Striegnitzer Kirchfriedhof befand sich ein einziges erhaltenes Kriegsgrab (Julius Eichler, Nr. 1). Rechts neben dieser Grabstelle befanden sich zwei bisher nicht wiederhergestellten Kriegsgräber eines deutschen Soldaten (Hinrich Kube) und eines serbischen Soldaten (Milan Vorkapic). Das Grab von Julius Eichler diente als Vorlage für die zwei wiederherzustellenden Gräber, damit sie durch ihre einheitliche Gestaltung als Kriegsgräber leicht erkennbar sind.

 

Für die Wiederherstellung die Wiederherstellung dieser zwei nicht mehr erkennbaren Kriegsgräber (Nr. 2 und Nr. 3) wurde nach einer Reihe von Recherchen am 26.9.2001 ein Antrag bei der Hauptfürsorgestelle des Sächsisches Landesamtes für Familie und Soziales gestellt und im Jahr 2002 eine Bewilligung für das Jahr 2003 in Aussicht gestellt. Am 18.7.2003 wurden diese Wiederanlegung von 2 Kriegsgräbern auf dem Striegnitzer Friedhof genehmigt. Die Arbeiten wurden im Frühjahr 2004 durch die Firma Haase (Riesa) ausgeführt werden.

 

Sofern Sie Näheres über den Verbleib oder die Grabstätte von Kriegstoten des 1. oder 2.Weltkrieges erfahren möchten, können Sie die Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. nutzen.

 

Letzte Bearbeitung: 6.6.2009

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